Die Polarisation einer Antenne beschreibt die Ausrichtung des elektrischen Feldes der von ihr abgestrahlten Welle. Für eine gegebene Position entlang der Ausbreitungsachse \(z\) hat der elektrische Feldvektor \(\mathbf{E}\) Komponenten entlang der Achsen des Diagramms:
Hier sind \(a\) und \(b\) die Amplituden, \(\phi\) ist die Phasendifferenz zwischen den Komponenten, \(\omega\) ist die Kreisfrequenz und \(\beta = 2\pi/\lambda\) ist die Ausbreitungskonstante.
Die Spitze des elektrischen Feldvektors \(\mathbf{E}(t) = (E_x, E_y)\) zeichnet eine Kurve in der xy-Ebene (horizontal x, vertikal y). Mit Hilfe der Trigonometrie können wir die Gleichung der Kurve ableiten:
Diese Gleichung repräsentiert:
Die Leinwand unten zeigt die Spitze von \(\mathbf{E}\) als Funktion der Zeit. Die horizontale Achse entspricht \(E_x\) und die vertikale Achse \(E_y\). Die Form der Spur veranschaulicht direkt die Art der Polarisation.
Durch Variieren von \(a\), \(b\) und \(\phi\) können verschiedene Polarisationen erzielt werden: linear, zirkular oder elliptisch.